„Ein vom Sympathikus regierter Mensch fühlt sich häufig angespannt, neigt zu Bluthochdruck und Kopfschmerzen.“
Überaktivierte Menschen drücken ihren Stress besonders durch sympathische (=aktivierende) Reaktionen aus. Sie leiden öfters unter …
„Äußerlich ist diesen Menschen kaum eine Regung anzusehen. Sie wirken oft betont ruhig und beherrscht.“
„Innere“ Konflikte tragen unteraktivierte Menschen durch parasympathische (=dämpfende) Reaktionen aus. Hier einige Beispiele dazu …
Die folgenden Beschreibungen können für dich stark überzeichnet wirken, denn es kommt natürlich darauf an, wie stark dein Stress-Reaktionsmuster ausgeprägt ist.
In akuten Stress-Situationen reagieren Sympathikotoniker häufig aufbrausend und aggressiv, indem sie „in die Luft gehen“ oder schreien .
Durch die Verschiebung zum Sympathikus geraten sie zu schnell in einen Alarmzustand.
Der Sympathikotoniker reagiert aktiv, extrovertiert, aggressiv und mit aktiver Muskelspannung , er spannt unbewusst seine Rumpf- und Rückenmuskeln an.
Der Gang ist zumeist betont aufrecht.
Viele dieser Menschen neigen zu erhöhtem Alkoholkonsum , da sie meist unbewusst bemerkt haben, dass Alkohol sie in Stress- und Angstsituationen entspannt und beruhigt (Spiegeltrinker). Daraus kann binnen kürzester Zeit ein Suchtproblem entstehen.
In akuten Situationen versuchen Vagotoniker ständig, sich zu dämpfen .
Das Reaktionsmuster des Vagotonikers ist passiv, introvertiert, depressiv und mit passivem Muskelreflex.
Durch diesen unbewussten Reflex werden Nacken-, Schulter-, Arm- und Beinmuskeln angespannt.
Er geht eher in gebückter Haltung durchs Leben.
Viele dieser Menschen neigen dazu, dass sie einen Muskelpanzer um den Schultergürtel herum ausbilden.
... durch das Erlernen einer gezielten Entspannungsmethode, die auch wirklich in deinem Körper ankommt und von dir auch so wahrgenommen wird. Biofeedback hilft dir dabei auch wirklich zu wissen, was hilft.
Planen Sie vor allem einen ausgiebigen Erholungsurlaub ein, da dadurch die Überaktivität gut ausgeglichen werden kann. ACHTUNG: Überaktivierte Stresstypen neigen oft dazu, dass sie gerne Aktivurlaube machen. Genau diese Art von Urlaub hilft dir aber nicht, um wieder in Balance zu kommen.
Auch Saunabesuche, Wellness und Massagen helfen gut. Plane deshalb immer wieder solche Ruhe-Inseln in deinem Alltag ein. Ein besinnlicher Aufenthalt in freier Natur hilft außerdem sehr gut und sollte nicht zu kurz kommen.
Vermeide „normale Entspannungstechniken“ weitgehend. In unseren Messungen am Biofeedback zeigt sich diese außergewöhnliche Empfehlung immer wieder. Wenn du beispielsweise autogenes Training erlernen möchtest, solltest du das in jedem Fall durch messtechnische Kontrolle mittels Biofeedback tun.
Ein typischer Vagotoniker wird bei manchen Entspannungstrainings unter Umständen noch lethargischer oder sogar depressiver .
Als Vagotoniker sollten Sie in Ihrer Freizeit unbedingt bestimmte Dinge aktivieren, wie Aktivurlaub, Reiten, intensive Gartenarbeit und Wandern (auch wenn das Ihre Grundeinstellung breiterstrebt).